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Kaiserstuhl-Tour

Aktualisiert: 28. Aug. 2023

Bilder: die meisten von Brigitte, Daniel und Norbert


Am Dienstag 22. August trafen wir (Brigitte, Dietmar, Norbert, Dieter, Daniel und ich) uns schon vor der Abfahrtszeit auf einen Kaffee beim Bäcker Schwarz in Amtzell. 5 weitere kamen später dazu.

Nach der Stärkung mit legalen Aufputschmitteln konnte es also pünktlich losgehen.

Kaum 5 km waren wir unterwegs, schon gabs die erste Umleitung die langweiligeren Straßen vorschlug aber auf den Zeitplan wenig Einfluß hatte. Den Treffpunkt in Winterlingen, bei dem Axel und Klaus aus Sigmaringen dazu kamen, erreichten wir fast pünktlich

und schon eine halbe Stunde später waren wir am Mittagsziel am Stausee in Schömberg. Axel organisierte uns einen Premiumplatz im Garten-Pavillion und die gutgelaunte, volltätowierte, oberbayrische Bedienung sorgte schnell für Abhilfe bei Durst und Hunger.

Dann sollte es eigentlich weiter gen Westen gehen, menschliches Versagen am Navi lockte uns aber fast bis zum ersten Treffpunkt zurück. Ich kenne Road-Captains, die hätten jetzt gesagt, dass der Abschnitt so schön war, dass man ihn auch zweimal fahren kann.

Kaum erkannt und Wendeplatz gefunden waren wir nach gut 20 km Umweg wieder auf der Spur.

Trotzdem erreichten wir das Gasthaus Sonne in Wasenweiler vor 18:00 Uhr und konnten um 19:00 schon zum gemütlichen Teil des Tages übergehen und mit Irmi und Helmut waren wir jetzt schon 10.

Ein netter Gasthof ist die Sonne in Wasenweiler, sehr nettes Personal und auch die Cheffin erkundigte sich immer wieder, ob alles ok ist an unserem Tisch. Der Gesprächsstoff bei uns reichte bis Mitternacht, was in der Gegend scheinbar eine Ausnahme ist, ab 22:00 waren wir trotz vollem Haus die letzten im Gastraum. Vor allem die Weinkenner kamen auf ihre Kosten und testeten das heimische Gewächs.


MITTWOCH beim Frühstück tauchte um 9:00 plötzlich der Vogter Andreas auf, der um 5:00 Uhr gestartet ist und auf kleinen Straßen zum Kaiserstuhl düst. Andreas, toll dass es solche "Verrückte" noch gibt die sowas aktuell machen und nicht nur aus alten Zeiten von solchen Taten berichten! Respekt, deine Lust zum Harleyfahren ist ansteckend.

Der Vogesen-Ausflug also jetzt mit 11 Teilnehmern. Nachdem Helmut seine Reifen mit Frischluft versorgt hatte (die Luftpreise kommen den Benzinpreisen immer näher) fuhren wir erst am eher langweiligen Rheintal nach Norden und dann westlich "voll rein" in die Vogesen.

Eine weiträumige Umleitung machte leider alle Pläne zunichte und dazu kam, dass zumindest in der Gegend Corona noch weit mehr der Gastronomie geschadet hat als bei uns. Ehemals beliebte Weindörfer sind nahezu "tot", sehr viele Restaurants sind geschlossen, öffnen erst ab 17:00 oder gar nur noch Freitag bis Sonntag. Was folgte, war ein Rumgegurke von Dorf zu Dorf, alles geschlossen oder trotz freier Plätze nicht an weiteren Gästen interessiert. Irgendwann war's auch wegen der Hitze kein Spaß mehr. Fazit- zurück in unsere Herberge, Garagenbier etwas ausgedehnt.


DONNERSTAG die Heimfahrt durch den südlichen Schwarzwald entschädigte vieles was am Vogesentag nicht gelingen wollte.

Für mich war die Tour von Wasenweiler bis ca. Tiengen die schönste Tour dieses Jahres. Es war eine Tour mit 3 Abschnitten die alle mit schönsten Kurven, besten Straßen, viel Schatten und relativ wenig Verkehr so schön entspannt zu cruisen war.

Mittags am Schluchsee hatten wir einen Platz mit Aussicht direkt am See. Leider konnte das Essen nicht mit der tollen Lage mithalten.

Wie wir bei der Anreise immer mehr wurden, so verkleinerte sich der Trupp bei der Heimreise: Irmi und Helmut gleich ab

Wasenweiler Richtung Heimat, Axel und Klaus ab Schluchsee, Norbert, Daniel und Alex gingen nördlich des Bodensees ihren Zielen separat nach und mit Brigitte und Dietmar holte ich mir den Preis für die weiteste Anreise.


Aus der morgendlichen Diskussion wo wohl das stärkste Unwetter auf uns trifft, wurde (wie so oft) nichts, gottseidank.

Insgesamt war das Resümee der 3 Tage: der Schwarzwald und die Gegend am Kaiserstuhl war das schönste Ziel, auf die Vogesen hätten wir verzichten können. Klaus fährt in einer Woche auch in die Richtung, vielleicht lauten die Meinungen hinterher ganz anders,


Danke, dass ihr alle dabei und so pünktlich ward, trotz unplanmäßiger Ereignisse eure gute Laune bewahrt habt und

abends immer für interessanten Gesprächsstoff gesorgt habt.

Gerne wieder mit demselben Team

Franz





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