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Saisonabschluss 2026 mit "Louisiana Kid"

vor 3 Stunden
3 Min. Lesezeit

Gitta S. 12.10.26: Auch der heißeste Sommer geht einmal zu Ende. Wenngleich uns der Herbst gerade viele hervorragende Motorradtage schenkt, ändert das nichts daran:

Die Tage werden kürzer und damit auch unsere Tourstrecken.


Um uns das klarzumachen, hat sich das Wetter angestrengt, uns das Ende unserer Fahrsaison 2026 vorsichtig, aber unmissverständlich anzuzeigen.

Saisonende im Schmeietal
Saisonende im Schmeietal

Und so blieb es an diesem Tag auch nicht überall im Ländle trocken, bei Temperaturen zwischen 9 und maximal 12 Grad. So durfte Thomas, der in diesem Jahr für Andreas einsprang und unsere Saisonabschlusstour führte, mal wieder zeigen, wie man Regenwolken ein Schippchen schlägt und um diese herumkurvt.


Seine Richtungskorrekturen waren kaum merkbar, aber effizient genug, dass wir zu keinem Zeitpunkt daran dachten, zum Regenzeug zu greifen.

Sein Zeitplan geriet auch nicht durcheinander, als uns ein Pferdegespann-Corso zum ersten Ausweichmanöver zwang.


Auch ein Erdrutsch am Ende des wunderschönen Schmeie-Tals wurde flink erkundet. Als klar war, dass es an dieser Stelle kein Durchkommen gab, wurde der geänderte Streckenverlauf gleich genutzt, um ein kleines Regengebiet zu umfahren. Winzige Sprühschauer machten uns nicht nass.


Am schönen Grillplatz an der Schmeie
Am schönen Grillplatz an der Schmeie

Die für unsere Natur viel zu trockene Jahreszeit hatte an diesem Tag für uns aber einen entscheidenden Vorteil: In diesem Jahr drohte keine Gefahr durch Bauern-Glatteis. Die Erde abgeernteter Maisfelder blieb dort, wo sie war.

Auch Thomas' Lieblingssträßlein, die in die Unter-6-Tonnen-Klasse fielen, waren dann deutlich sauberer und damit ungefährlicher als in den vergangenen Jahren.

Wir erreichten die bekannte Luxus-Grillstelle im Schmeietal nebst Toilette mitten auf dem Parkplatz. Die Lichtverhältnisse waren optimal, sodass uns dort unser großes Gruppenbild mit allen 21 Teilnehmern gelang.

Nach einem kurzen 25-km-Trip erreichten wir unser Tagesziel, den Flugplatz Degerfeld oberhalb von Albstadt.


Das Degerfeld über Albstadt
Das Degerfeld über Albstadt

Dort erwartete uns die Einkehr im Flugplatzrestaurant „Maxies-Späzle mit Soß“. Schon die Reservierung für unsere große Gruppe lief hervorragend – so nett waren Maxi und Felix bereits am Telefon. Der Service und die Küche von Felix standen dem in keiner Weise nach. Der Name war Programm. In kurzer Folge wurden 16 Portionen Schweinsbraten „à la Oma“ mit frischen Spätzle und reichlich Soß sowie einige andere leckere Speisen auf den Tisch gebracht. Das fand reichlich Zuspruch.

Ganz herzlichen Dank für die köstliche und herzliche Bewirtung – wir kommen sehr gerne wieder.


Maxi & Felix unsere perfekten Wirtsleute an diesem Tag
Maxi & Felix unsere perfekten Wirtsleute an diesem Tag

Weil wir von einer Scouting-Tour im letzten Jahr wussten, dass es auf diesem scheinbar unbedeutenden Grasfeldflugplatz noch weitere Schätze gibt, versuchten wir unser Glück mit einer Überraschung. Hurra, sie gelang!


Damit hatten wir alle nicht gerechnet. Wilhelm Heinz machte es möglich
Damit hatten wir alle nicht gerechnet. Wilhelm Heinz machte es möglich

Was für eine Sensation: Der Eigentümer der legendären „Louisiana Kid“, Wilhelm Heinz, war vor Ort und erlaubte uns, uns vor seinem originalen, flugfähigen Kampfflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg, einer North American P-51D Mustang, mit unseren Maschinen zu einem Fotoshooting aufzureihen.


Herzlichen Dank an Wilhelm Heinz für dieses grandiose Erlebnis
Herzlichen Dank an Wilhelm Heinz für dieses grandiose Erlebnis

Oldies first! Michaels Shovel-E-Glide aus den frühen 70er-Jahren sah dann plötzlich richtig jung aus vor dem 1944 gebauten, aber wie neu erscheinenden Jagdflugzeug.



Was für ein toller Saisonabschluss
Was für ein toller Saisonabschluss

Es war uns allen egal, dass diese Einlage unseren Zeitplan für den Nachmittag über den Haufen warf. Wir freuten uns so sehr über diese Ehre, dass wir gerne auf den geplanten Kaffeestopp in Hausen an der Donau verzichteten. Stattdessen warteten wir, bis wir auch noch den Anlassvorgang der Maschine erleben durften. Sehr beeindruckend – what a sound! Wir waren begeistert.



"Louisiana Kid" eine North American P-51D Mustang - Warmlaufphase vor dem Start

Weil die Zeit schon fortgeschritten war und uns noch 85 Kilometer vom Abschlussziel, dem „Tschappel-Gasthaus Bären“ in Zussdorf, trennten, legte Thomas ein kleines Brikett mehr in den Kessel und wählte für die Rückfahrt schnellere Straßen aus. Michaels Shovel schwitzte wegen des höheren Tempos etwas, meisterte diesen Abschnitt aber trotzdem bravourös.


So gelang es uns, im Zeitplan zu bleiben und Zussdorf um 17:00 Uhr zu erreichen.

Der Ausblick auf die nächste Saison 2027 machte den herzlichen Abschied in der Gruppe dann auch nicht ganz so schwer.



Herzliches Dankeschön für eine unfallfreie Saison 2026
Herzliches Dankeschön für eine unfallfreie Saison 2026

Thomas und ich möchten uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern dieser und aller anderen Touren des Jahres bedanken. Wir würden uns sehr freuen, möglichst viele von euch bei unserer Weihnachtsfeier am 21. November wiederzusehen.


Eure Gitta


Mit dabei waren: 21 Teilnehmer auf 19 Maschinen.

Unsere Gäste: Alexander R., Thomas M., Peter L., Heiko S., sowie Andrea & Jürgen F.,August J., Axel W., Bernd B., Daniel B. & Gisela S., Dietmar N., Karl Heinz N., Margret & Klaus R., Manne B., Michael M., Norbert K., Siggi A., Gitta S. & Thomas K.


Etwas Tourstatistik:

Streckenlänge (Aulendorf/Degerfeld/Zussdorf): 187km. Durchschnittsgeschwindigkeiten Hinfahrt: 48km/h, Rückfahrt 52km/h.

Unsere Route:


Die Bilder des Tages





 
 
 

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