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Technik unserer Maschinen

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Umbau auf Lithium-Batterie für Harley Tourer (ab BJ 2014)

Steht nach einigen Jahren, bzw. einer ordentlichen Kilometerleistung die Frage nach einer neuen Batterie für unsere Tourer an, so ergibt sich eine interessante Alternative mit der neuen Lithium-Batterietechnik. Nicht nur eine verbesserte Startleistung wird versprochen, sondern auch eine höhere Rubustheit im Betrieb, und ganz wesentlich, fast 8 kg Gewichtsersparnis.


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Vor der Bildergalerie habe ich eine PDF-Datei eingestellt die den Vergleich der beiden Batterien und die Vorgehensweise bei der Umrüstung beschreibt.

Als Fazit nach zwei gefahrenen Saisonen kann ich sagen, "Es tut was es soll, und ob ich die 8 kg Gewichtsersparnis spüre? Hm, man könnte es sich einbilden. Sollte man aber je später an diese Batterie zum Ausbau ran müssen, dann ist der Unterschied gewaltig. Die alte Batterie war, ohne diese böse an einer Anschlussklemme mit der Zange zu greifen, aufgrund ihres Gewichts, einfach kaum auszubauen.

Es wird behauptet, dass die neue Lithium-Technik in der Praxis einen höhren Startstrom liefern kann. Aufgrund des bisher stets einwandfreien Startverhaltens mit der vorhergehenden Blei-Batterie konnte ich dies, ohne Messung, nicht selbst nachvollziehen."


Tipp zu speziellen Lithium-Ladegeräten: Es muss auch noch erwähnt werden, dass für das externe Laden der Batterie, über längere Zeiträume, auch noch ein spezielles Ladegerät für Lithium-Batterien angeschafft werden muss. Diese speziellen Ladegeräte verzichten auf die für Bleibatterien sonst gut wirksame Pulsladung.

Diese Ladegeräte haben eine besondere Kennlinie, die es ermöglicht, den in der Nähe der Ladeschlussspannung mit einem relativ kleinen Strom zu laden. Ist eine einzelne Zelle in der Lithium-Batterie bereits voll, wird diese zwar noch immer mit dem kleinen Strom beaufschlagt, aufgrund der geringen Stromgröße, von meist weniger als 1 A nimmt die Zelle aber keinen Schaden, während die anderen Zellen mit (noch) niedrigerer Zellpannung weiterhin Ladung aufnehmen und die Batterie dann, nach einer längeren Zeit in allen Zellen voll geladen ist.

Andererseits, sollte eine Lithium-Batterie einmal entladen sein und es ist kein spezielles Ladegerät zur Hand, dann kann diese problemlos mit einem konventionellen Ladegerät geladen werden. Denn der Ladegenerator am Motorrad läd eine Batterie während der Fahrt ja auch, unabhängig auf welcher Technologie diese basiert. Und solange die Generatorspannung einen Wert von 14,6V nicht übersteigt, droht der Lithium-Batterie während der Fahrt kein Schaden. Ein einfaches konventionelles Ladegerät könnte aber diese Spannung nach einiger Zeit überschreiten, außerdem senkt dieses den Ladestrom in der Nähe der Ladeschlusspannung nicht weit genug ab um die Lithium-Zellen zu schonen. Daher sollte ein konventionelles Ladegerät eben nicht dauerhaft an einer -voll geladenen- Lithium-Batterie angeschlossen bleiben.





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